Oonaversum – süsse Melancholie

Mein Herz – Joachim Witt

by on Mrz.28, 2014, under Allgemein


Quelle: http://www.stern.de/kultur/musik/exklusive-videopremiere-joachim-witt-mein-herz-schlaegt-im-elektro-takt-2099658.html

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Das Monster im Klo

by on Okt.14, 2013, under Allgemein

Er wartete. Seit Wochen. Die Frau, die sonst immer die Essensreste in das Gästeklo schüttete, kam nicht. Er hatte Gerüchte darüber gehört, dass es braune Tonnen gab, die vor den Häusern standen, das reinste Scharaffenland, aber seit Generationen wurde davor gewarnt, den Lebensraum zu verlassen. Gefährlich alles da draußen. Besonders mit den kleinen Menschen sei nicht zu spaßen.
Also saß er in seinem dunklen Loch und wartete; schloss die Augen, wenn sich ein Schwall Wasser über ihn ergoss, und missachtete alle Geräusche, die aus seinem Bauch kamen. Sie würde es tun. Eines Tages. Er musste nur geduldig sein.

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erste Blog Party

by on Okt.01, 2013, under Allgemein

Blog Party auf sabineosman.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

an dem besagten Zeitraum nehme ich an einer Blogparty teil. Einige wissen ja, dass ich gerne kleine Horrorgeschichten schreibe. Mal schauen, was dabei rauskommt :-)

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Von den Karten

by on Feb.10, 2013, under Literatur

Bildquellenangabe: Oona

Bildquellenangabe: Oona

Absolut faszinierend ist meine Erinnerung an die erste Kartenlegung, der ich in meinem Leben beiwohnte. In Thailand allgemein unter „duh moah“ bekannt, bedeutet das im Groben „in die Zukunft schauen“ – bei uns in Deutschland „Wahrsagen“ genannt. Es gibt spezielle Menschen, die besonders begabt darin sind, die Karten zu befragen, als Kind bemühte ich mich den Geist zu erblicken, der vielleicht hinter dem Kartenleger stehen könnte, aber vergeblich.

Meine Tante nahm uns Kinder ein paar Mal mit, leider wurden wir dann, wenn es interessant wurde, zum Spielen weggeschickt. Die Karten, die bei den „Zukunftsschauen“ benutzt wurden, waren ganz normale Skat Karten, eigentlich nichts Besonderes, aber je nachdem wie die Karten lagen, schienen sie verschiedene Bedeutungen zu haben, es verwundert glaube ich keinen, dass ich mich in meinem Leben noch sehr viel mit dem Kartenlegen auseinander gesetzt habe. Continue reading “Von den Karten” »

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Vom Regen in die Traufe

by on Feb.01, 2013, under Literatur

Daek Falang (Falang Kind)

Falang Kind

Ich wuchs mit dem Wissen auf, dass ich auf irgendeine Weise anders war. Ständig hörte ich einen Erwachsenen sagen: „Das Falang* Kind braucht eine Mütze, es verbrennt sonst in der Sonne“, oder „das Falang Kind kann nicht so scharf essen, denke bitte beim Kochen daran.“

Manchmal überkam mich das Gefühl, sie wussten selbst nicht so genau, was ein Falang Kind wirklich brauchte, denn ich musste zur Monsun-Zeit als einziges Kind eine Strumpfhose tragen, weil „das Falang Kind friert ohne Sonne“. Continue reading “Vom Regen in die Traufe” »

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Chant gegen Angst

by on Jan.16, 2013, under Literatur

Bildquellenangabe: Volker Röös / pixelio.de

Namo Tassa Bhagavato Arahato
Sammā-Sambuddhassa
Namo Tassa Bhagavato Arahato
Sammā-Sambuddhassa
Namo Tassa Bhagavato Arahato
Sammā-Sambuddhassa
(Verehrung dem Erhabenen, Heiligen,
vollkommen Erwachten) – immer in 3er Sets aufsagen.

Diese „Formel“ wurde uns schon von Kindesbeinen an eingetrichtert und dient in allen Lebenslagen als DIE erettende Formel schlechthin, denn damit sucht man Zuflucht in Buddas göttliche Gegenwart. Continue reading “Chant gegen Angst” »

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Nachtgespenster

by on Aug.27, 2012, under Mythologie

Bildquellenangabe: www.wikipedia.de
Statue der Nyx, montiert von Ludwig Schwanthaler aus Teilen einer antiken Statue und seinen Ergänzungen

„Da gebar im weiten Schoß des Erebos

die schwarz geflügelte Nacht das windentsprungene Ei – und diesem entsprang in der Zeiten Lauf der ersehnte Eros – strahlend, mit goldenen Flügeln.“
– Aristophanes –

Es war alles anders als gewohnt. Die Sprache, das Essen, die Kinder, die Spiele. Auch das Fernsehprogramm. Langweilige Erwachsene, die stundenlang über irgendetwas uninteressantes erzählen konnten – und andere Erwachsene, die mit interessierter Mine zuhörten und ebenfalls langweiliges Zeugs von sich gaben. Die deutsche Sprache zu erlernen war schwierig genug, hinzu kamen noch komische Wörter wie „Kernkraftwerk“ und „Demonstration“.

Es gab auch andere Geister hier, meine Schwester und ich fühlten uns ungeschützt, da es niemanden gab, der mit ihnen sprach oder uns erzählte, wie man sie besänftigen konnte. Continue reading “Nachtgespenster” »

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Geisterwelt meiner Kindheit

by on Jul.09, 2012, under Mythologie

Bildquellenangabe: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

Bis zum 6. Lebensjahr verbrachten meine Schwester und ich unsere Kindheit in Thailand in einer Welt voller Geister. Seit ich denken kann, begleiten Geistergeschichten unseren Alltag. Es gab sehr verschiedene Arten von Geister, den langen Lulatsch, der von den Thais „ieh breed“ genannt wird, bis hinzu „Gaa suah“ welches  zu den „Phieh dib“ gezählt wird – den lebenden Geistern, eine sehr gefährliche Geisterart, da sie Menschen nicht nur ärgern, sondern körperlich auch richtig schaden können.

Wollten die Erwachsenen nicht, daß wir bei Einbruch der Dunkelheit noch draußen spielen, so hatten sie meist eine Geistergeschichte parat, wie zum Beispiel die von dem Bananenbaum, der von einem Geist bewohnt wird, der  gerne  als  Frau auftritt, um die Kinder in den Baum zu locken, damit sie dort nicht so alleine ist. Beim Versuch den Baum zufällen hätte der Baum so geblutet daß der Gärtner Angst bekam und es sein ließ (erzählt vom Hausmeister des katholischen Internats :-)). Continue reading “Geisterwelt meiner Kindheit” »

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Romeo + Julia

by on Jun.22, 2012, under Lieblingsfilme

Bildquellenangabe: http://www.buy.com„Zwei Häuser,

beide an Anseh’n gleich, entfachen neuen Streit aus altem Hass. Im lieblichen Verona, dem Schauplatz uns’res Stückes  – wo Bürgerblut beschmutzet Bürgerhände! Aus unheilvollem Schoß der beiden Feinde entspringt ein Liebespaar, unstern bedroht. Und es begräbt, welch‘ jammervoll und furchtbar traurig Los, der Väter fortdauernder Streit ihr Tod.“

– Zitat aus dem Film: William Shakespeare’s Romeo + Julia –

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Um den Abschied betrogen (1)

by on Jun.21, 2012, under Literatur

Bildquellenangabe: Zauberstab08 / pixelio.de

Stunden – wenn nicht tagelang habe ich mir die Abschiedsszene in bitter-süßen Farben ausgemalt:

sie würde mir alles erklären und ich würde ernst schauen und huldvoll nicken – oder in Tränen ausbrechen – oder einen Tobsuchtsanfall bekommen – jammern, weinen, Tapfer sein, alles herunter schlucken, erpressen, schmeicheln – die ganze Palette die  einem als kleines Mädchenn so einfällt. Direkt gesagt hatte mir keiner, daß ich ins Internat sollte.

Eine kurze Frage, belanglos in einem Moment der Freude über ein neues Spielzeug dahingeworfen. „Wie würde es Dir gefallen, auf ein Internat zugehen?“ Ich hatte kurz aufgehorcht – klang irgendwie geheimnisvoll und bedrohlich – Internat. Continue reading “Um den Abschied betrogen (1)” »

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